Seit Inkrafttreten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes gilt auch im Gebäuderückbau das Gebot zur Vermeidung nicht wiederverwertbarer Abfälle.
Die Vermeidung nicht wiederverwertbarer Abbruchmaterialien ist jedoch nicht nur eine rechtliche Verpflichtung. Hochwertige Recyclingbaustoffe stellen ein Wirtschaftsgut dar, dessen Bedeutung künftig weiter steigen wird.
Neue Maßstäbe in der Abfallverwertung sind mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz und der Bodenschutz- und Altlastenverordnung, die bei der Verwertung Priorität vor dem Abfallrecht haben, gesetzt.
Die Effizienz geeigneter Rückbauverfahren, die eine sinnvolle Verwertung ermöglichen, wird somit auch zu einem wesentlichen Kostenfaktor der Rückbaumaßnahme. Bauherr und Bauleitung stehen vor der Aufgabe, während und nach der Rückbaumaßnahme eine Güteüberwachung der einzelnen Materialchargen vorzunehmen.
Der zweitägige Workshop zeigt, wo Schad- und Gefahrstoffe in der Bausubstanz vorhanden sein können, wie ein selektiver Rückbau die Qualität der entstehenden Materialchargen beeinflußt und wie – in Zusammenarbeit mit einschlägigen Fachleuten – die Arbeitssicherheit gewährleistet werden kann.
- Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz / Nachweisverordnung
- Bundes-Bodenschutzgesetz / Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung
- Sachkunde schadstoffhaltige Baumaterialien / Qualitätsmerkmale RC-Baustoffe
- Zielsetzung und Grenzen eines selektiven Rückbaues
- Rückbaukonzepte / Rückbauverfahren
- Arbeitsschutz und Sicherheitsüberwachung
- Verwertung von Bauabfällen - Fallbeispiele
Dipl.-Geologe Roland Preußer, AQUATERRA GmbH Dresden
Freischaffender Architekt Dipl.-Ing.(FH) Norbert Heß, Ingenieurbüro Norbert Heß, Meißen
30.-31.05.2012 Berlin
22.-23.08.2012 Offenbach a.M.
21.-22.11.2012 Berlin
27.-28.11.2012 Offenbach a.M.
Freie Plätze |
Wenige Plätze
Ausgebucht
| Unterrichtszeiten | Teilnahmegebühr |
|---|---|
1. Tag: 9.30 - 17.00 Uhr* 2. Tag: 8.30 - 16.30* |
685 € zzgl. MwSt. |
* vormittags- und nachmittags jeweils eine Kaffeepause, Mittagspause von 12.00 - 13.00 Uhr