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Gesundheitsmanagement im Bauwesen

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Gesundheitsmanagement im Bauwesen
Eintägiger Workshop

Das Arbeiten auf der Baustelle ist mit einem hohen Unfall- und Erkrankungsrisiko verbunden.

Mit mehr als 21 Fehltagen im Jahr fallen Beschäftigte der Baubrache aufgrund von Krankheit in ihren Betrieben aus. Damit liegen die Krankheitstage laut dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse 2014 mehr als 30% über dem Durchschnitt.

Bei nahezu jedem zweiten Beschäftigten der ausführenden Firmen führen hohe körperliche Anforderungen zu Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems.
Hinzu kommt eine Vielzahl psychischer Herausforderungen auf der Baustelle, deren Ursachen in zunehmendem Leistungsdruck, knappen Zeitvorgaben und hoher Fremdbestimmung zu suchen sind: Herausforderungen, die Fach- und Führungskräften immer mehr die Grenzen der eigenen Belastbarkeit aufzeigen.

Gleichzeitig wird der demographische Wandel mittel- bis langfristig seine Spuren im Baugewerbe hinterlassen.
Deshalb müssen Unternehmen dieser Branche heute beginnen, ihre Mitarbeiter gesund zu erhalten, damit sie den Herausforderungen ihres Berufes in den nächsten Jahren gestärkt entgegentreten können.

Ziel der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist es, die Belastungen zu reduzieren und die Ressourcen so zu fördern, dass Mensch und Arbeit im Einklang stehen. Neben der Optimierung von Arbeitsprozessen und Strukturen geht es auch um die die dauerhafte Veränderung von Verhalten der Mitarbeiter im Sinne der Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit.

Belastungen und Beanspruchungen im betrieblichen Alltag

Jeder Arbeitsplatz zeichnet sich durch bestimmte äußere Merkmale aus, die für jeden dort tätigen Menschen gleich sind. Diese Belastungen können in der Arbeitsaufgabe, dem Arbeitsmittel, der Arbeitsorganisation und –umgebung, aber auch in psychosozialen Faktoren liegen. Ihre Auswirkungen jedoch sind individuell. Sie zeigen sich bei jedem Einzelnen in unterschiedlicher Weise, je nach Persönlichkeit und erlernten Bewältigungsstrategien.

Physische Arbeitsanforderungen

  • Heben, Tragen, Halten schwerer Lasten
  • Arbeit unter Zwangshaltungen
  • Arbeit im Stehen
  • Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen und Dämpfen
  • Arbeit unter Hitze, Kälte, Nässe, Lärm, schlechtem Licht
  • Arbeit unter Vibration und Erschütterunge
  • Umgang mit Gefahrstoffen
  • Tragen von Schutzkleidung und Schutzausrüstung
  • Überschreiten von Arbeitszeiten, mangelnde Ruhepausen

Psychische Arbeitsanforderungen

  • Ständig wiederkehrende, monotone Handlungsabläufe
  • Mangelnder Handlungs- und Entscheidungsfreiraum
  • Starker Termin- und Leistungsdruck
  • Hohe Fremdbestimmung und Störfaktoren
  • Über- / Unterforderung
  • Ständiger Wandel und Anpassung an neue Gegebenheiten
  • Überschreitung der Leistungsgrenzen
  • unzureichende Klärung von Verantwortungsbereichen
  • belastendes Führungsverhalten
  • Rollenkonflikte

Beschreibung:

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein integrativer Prozess mit schriftlich festgelegten Verfahrensrichtlinien, die auf einem dem Unternehmen angepassten Konzept beruhen.

Dach dieses Konzeptes bildet die betriebliche Gesundheitspolitik mit ihren Visionen, dem Leitbild und der Führung. Hieraus leiten sich die Strategien für die Säulen des Arbeitsschutzes, des betrieblichen Eingliederungsmanagements sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung ab.

Oberstes Organ ist der Arbeitskreis Gesundheit mit den Aufgaben der Zieldefinition und Planung. Ausgangspunkt für die Gestaltung des Prozesses ist eine detaillierte Bedarfs-, Bestands- und Umfeldanalyse, deren Ergebnisse Hinweise auf zu gestaltende Handlungsfelder aufzeigen.

Die Erarbeitung, Planung und Umsetzung praxisnaher Maßnahmen erfolgt durch den Austausch der Mitarbeiter in den jeweiligen Gesundheitszirkeln. Begleitende Seminare und Trainings fördern Ressourcen und stärken Kompetenzen. Mit Hilfe einer entsprechenden Evaluation lässt sich der Erfolg der Maßnahmen am Ende des Prozesses messen.

Ziele:
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement in seiner Wirkung und    Nützlichkeit als wichtige strategische Komponente verstehen
  • Physische und psychische Belastungen erkennen, lösungsorientierte Maßnahmen entwickeln und umsetzen
  • Die Rolle der Führungskraft im Sinne von Gesundheitsmanagement stärken und fördern
Zielgruppe:

Unternehmer, Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte

Referenten:

Helga Wirz, salute - Gesundheitsmanagement für engagierte Berufe, Klostergut Besselich, Urbar/Koblenz

Veranstaltungsinformationen:
Termine:
31.08.2016 Offenbach a.M.
30.11.2016 Offenbach a.M.
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Ausgebucht
Unterrichtszeiten: Teilnahmegebühr:

09.30 Uhr - 17.30 Uhr

395 € zzgl. MwSt.
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