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Abriss- und Rückbaukonzepte

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Abriss- und Rückbaukonzepte
Zweitägiger Praxis-Workshop für Bodenmanagement und Flächenrecycling
Beschreibung:

Seit dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (01.06.2012) gilt auch im Gebäuderückbau das Gebot zur Vermeidung nicht wiederverwertbarer Abfälle. Die Vermeidung nicht wiederverwertbarer Rückbaumaterialien ist jedoch nicht nur eine rechtliche Verpflichtung. Hochwertige Recyclingbaustoffe stellen ein Wirtschaftsgut dar, dessen Bedeutung künftig weiter steigen wird.


Neue Maßstäbe in der Abfallverwertung sind mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz und der Bodenschutz- und Altlastenverordnung, die für die Verwertung eine Priorität vor der Entsorgung nach Abfallrecht fordern, gesetzt.


Die Effizienz geeigneter Rückbauverfahren, die hochwertige Verwertungen ermöglichen, wird somit auch zu einem wesentlichen Kostenfaktor der Rückbaumaßnahme. Dabei kann das Wissen um herkömmliche und das Erkennen davon abweichender Baukonstruktionen eine wichtige Hilfestellung sein.


Anhand einer detaillierten Aufnahme der Baucharakteristika und der Abschätzung möglicher Bauschäden und Altlasten an oder in den Rückbauobjekten können wirtschaftliche Konzepte abgeleitet werden. Bauherr, Rückbaukonzeptersteller und Bauleiter stehen vor der Aufgabe, baubegleitend zur Rückbaumaßnahme eine Qualitätsüberwachung der einzelnen Rückbauchargen nach Sortenreinheit und Chemismus vorzunehmen.

Ziele:

Der zweitägige Workshop zeigt auf, wo Schad- und Gefahrstoffe in der Bausubstanz vorhanden sein können, dass ein selektiver Rückbau die Qualität der entstehenden Materialchargen beeinflusst, wie in Zusammenarbeit mit einschlägigen Fachleuten die Arbeitssicherheit (z.B. bei Asbest) gewährleistet werden kann und dass abfalltechnische Grundkenntnisse für eine kosteneffiziente Rückbaumaßnahme unverzichtbar sind.

Inhalte:
  • Überblick über die Umweltgesetze
  • Kreislaufwirtschaftsgesetz / elektronische Nachweisverordnung
  • Bundes-Bodenschutzgesetz
  • Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung
  • Behördliche Vorgaben / Auflagen bei der Entsorgung
  • Historische Erkundung des Objektes
  • Sachkunde schadstoffhaltiger Baumaterialien
  • Aufnahme Baucharakteristik, „kleine Baustoffkunde”
  • Bauwerksbeprobung / LAGA PN 98 / Deklarierung von Rückbaumaterialien / Abfällen
  • Verwertung von Bauabfällen / Qualitätsmerkmale RC-Baustoffe
  • Zielsetzung und Grenzen eines selektiven Rückbaus
  • Rückbaukonzepte / Rückbauverfahren
  • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Praxisteil:

  • Erstbegehung zum Rückbau anstehender Gebäude
  • Präsentation und Einsatz von Probenahmetechnik
  • Erfassung nutzungsspezifischer und baustoffimmanenter Verdachtsbereiche
  • Massenbilanzierung, Berechnung, Konzepterstellung
Referenten:

Prof. Dr. rer. nat. Frank Bär, BAeR®-Agentur für Bodenaushub GmbH, Zwickau

Veranstaltungsinformationen:
Termine:
28.-29.08.2018 Offenbach a.M.
16.-17.10.2018 Potsdam
06.-07.02.2019 München
16.-17.04.2019 Offenbach a.M.
28.-29.05.2019 Potsdam
25.-26.06.2019 Offenbach a.M.
20.-21.08.2019 Offenbach a.M.
16.-17.10.2019 Potsdam
03.-04.12.2019 Offenbach a.M.
17.-18.12.2019 München
Freie Plätze | Wenige Plätze
Ausgebucht
Unterrichtszeiten: Teilnahmegebühr:

1. Tag: 9.30 - 17.00 Uhr*

2. Tag: 8.30 - 16.30*

685 € zzgl. MwSt.
Onlineanmeldung

* vormittags- und nachmittags jeweils eine Kaffeepause, Mittagspause von 12.00 - 13.00 Uhr

Schlagwörter:
Baustelle, Abfall, Entsorgung, Altlasten, TRGS, 524, TRGS 524, Trgs, trgs, TRGS524, Gesundheitsschutz, BGR128, Planer, Altlastenuntersuchung, Entsorgung von Baustellenabfällen, Kreislaufwirtschaft, unbelastet, überwachungsbedürftig, Ersatzbaustoffverordnung, Ersatzbaustoff-Verordnung, LAGA, RuVA-StB01, BBodSchG, Abfallverwertung, AVV-Verordnung, Baubetreuung, Bodenaushub, Abbruchmaterial, Abfallmanagement, gefährliche Abfälle, Abriss, Rückbau, Abrisskonzepte, Rückbaukonzepte, Rückbaumaterialien, wiederverwertbar, Abfallrecht, selektiver Rückbau



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